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02.03.2023

Walter Heck - neuer Spiritual am Priesterseminar in der Strudlhofgasse

Bisheriger Spiritual des römischen Kollegs Germanicum wechselt im Herbst nach Wien.

Das Priesterseminar Wien - Eisenstadt - St. Pölten hat einen neuen Spiritual. Der Jesuit Walter Heck, bislang Spiritual am "Collegium Germanicum et Hungaricum" in Rom, folgt ab 1. September seinem Mitbruder Michael Meßner nach. „P. Walter Heck SJ wird von uns freudig und dankbar erwartet. Schon jetzt wünsche ich ihm alles Gute für seinen Wechsel von Rom nach Wien“, so Regens Richard Tatzreiter in einer ersten Stellungnahme, gleichzeitigt dankt er P. Michael Meßner „für den hingebungsvollen, jahrelang geleisteten Dienst“.

München-Leipzig-Erfurt-Rom-Wien

Walter Heck, Jahrgang 1950, ist gebürtiger Münchner, trat nach dem Abitur in die Gesellschaft Jesu ein und war nach seiner Priesterweihe Jugendseelsorger in München und Nürnberg. Nach seiner Tätigkeit als Krankenhausseelsorger in Leipzig wurde er als Spiritual ans Priesterseminar Erfurt gerufen. Seit Herbst 2013 ist er Spiritual am Germanicum in Rom.

 

Neue Generation sieht vieles unverkrampfter

Auch der scheidende Verantwortliche für die spirituelle Priesterausbildung, P. Michael Meßner zeigt sich in einer ersten Stellungnahme erfreut über die Bereitschaft seines Mitbruders, P. Heck, nach Wien zu wechseln. Besonders dankbar sei er für das gute Klima in der Leitung des Seminars, die es ihm erleichtert habe, sich nach Jahrzehnten in seiner Tiroler Heimat an die Wiener Umgebung zu gewöhnen. In den fast acht Jahren seines Dienstes in der Strudlhofgasse habe er viel dazu gelernt. Viele Aspekte, mit denen seine Generation noch gekämpft habe, werde von der neuen Generation der Priesteramtskandidaten unverkrampft und kreativ neu entdeckt. Dieser spürbare Generationenwechsel sei für ihn herausfordernd gewesen zugleich aber eine positive Erfahrung, auf die er mit Dankbarkeit zurückblicke.

 

Was ist ein Spiritual?

Der Spiritual ist für die geistliche Ausbildung der Priesteramtskandidaten verantwortlich. Damit ist er Begleiter und Helfer der Seminaristen bei ihrer Suche nach dem eigenen geistlichen Weg und bei der Klärung ihrer Berufung.