Für die 10-13-Jährigen ist es eine Abwechslung zum Kriegsalltag. Begleitet werden sie von Vladyslar Ihnatyshyn, dem Direktor ihrer Schule, sowie einigen Müttern und Lehrerinnen.
Manche Kinder haben Väter, die als Soldaten im Krieg eingesetzt sind.
Manuel Baghdi, Flüchtlingskoordinator von Kardinal Schönborn betont: „Kardinal Christoph Schönborn findet es unglaublich wichtig, dass die Hilfe für die Menschen in der Ukraine kontinuierlich weitergeht. Ein großer Dank gilt dem Leiter der Pfarrcaritas, Rainald Tippow und seinem Team für die großartige Hilfe bei diesem Besuch.“
Der Besuch wird in Zusammenarbeit mit dem Direktor der Caritas in Uschhorod, Myroslav Rusyn, organisiert. Zwischen der Erzdiözese Wien und der griechisch-katholischen Diözese in Uschhorod gibt es lang bestehende Beziehungen.
Wolfgang Moser, der Zeremoniär von Kardinal Schönborn, führt die Gruppe durch den Stephansdom und erzählt lebhaft die Geschichte(n) des Doms.
Gespannt lauschen die Kinder den Erzählungen und hier zeigt sich auch die Sprachenvielfalt. Die Führung wird auf Englisch gemacht, der Direktor der Schule übersetzt bei Bedarf ins Ukrainische und eine Schülerin bei Nachfragen auch von Deutsch auf Ukrainisch. Auf die Frage, wo und warum sie Deutsch lernt sagt Caterina mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „ich finde Sprache und Kommunikation wichtig. Deutsch lerne ich in der Schule aber ich bringe es mir auch selber, mit Hilfe von Handy und Tablet, zu Hause bei.“
Beim Gruppenfoto vor dem Altar wird viel gelacht und statt „cheese“ das englische „Jesus“ in die Kamera gelächelt.