Im Stephansdom gibt es am Aschermittwoch die Auflegung des Aschenkreuzes in allen Gottesdiensten (siehe Gottesdienstsuche auf der Startseite von erzdioezese-wien.at). Zusätzlich gibt es um 17.00 Uhr einen Wortgottesdienst für Kinder in der Unterkirche. Um 18.00 Uhr findet die große Aschermittwochsliturgie mit Kardinal Schönborn im Dom statt auch diese mit der Auflegung des Aschenkreuzes. Den aben im Dom beschließt um 19.45 Uhr ein Friedensgebet für das Heilige Land, das vom Ritterorden vom Heiligen Grab gestaltet wird.
Erstmals findet der traditionelle "Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler" in der Wiener Hofburgkapelle in Zusammenarbeit mit dem Max Reinhardt Seminar und seinen Seminaristen statt. Er steht – ausgehend von Texten von Nietzsche, der Bibel und Zeitzeugenberichten aus dem Kriegsjahr 1914 – unter dem Motto "Der letzte Mensch". Dabei wird auch die Architektur des Raumes durch eine Installation von Hans Hoffer in die Inszenierung miteinbezogen.
Zu den prominenten Mitwirkenden zählen Salzburgs "Jedermann" Cornelius Obonya und Burgschauspielerin Petra Morzé, Mitglieder der Wiener Philharmoniker, die Wiener Sängerknaben, Hoforganist Jeremy Joseph und die Choralschola der Wiener Hofburgkapelle.
Das Aschenkreuz, das traditionelle Zeichen für Umkehr und Buße, wird in der Ruprechtskirche (1010 Wien, Seitenstettengasse 5/4), Wiens ältester Kirche, als ökumenisches Zeichen begangen. Am Aschermittwoch, 5. März 2014, um 19.00 Uhr wird das Aschenkreuz in einem ökumenischen Wortgottesdienst ausgeteilt, den Jesuitenprovinzial P. Gernot Wisser, der Rektor der Ruprechtskirche, und die Rektorin des Evangelischen Predigerseminars, Johanna Uljas-Lutz, leiten.
Reflexionen über Buße und Umkehr zu Texten aus dem Buch Amos (Am 5,7-15) werden Thema des Gottesdienstes unter dem Titel "… Denn es ist eine böse Zeit (Am 5,13)" sein: der Prophet klagt die an, "die das Recht in bitteren Wermut verwandeln" – Rechtsbeugung, Bestechung, Ungerechtigkeit gegenüber den Armen sind die Folge davon. "Sucht das Gute, nicht das Böse!" lautet der Aufruf von Amos, der – wie die schonungslose Gesellschaftsanalyse, in der das Unrecht an den Menschen als Abfall von Gott interpretiert wird, – auch heute aktuell bleibt.
Der "ökumenische Aschermittwoch" in der Ruprechtskirche ist eine langjährige ökumenische Initiative, in der Christen verschiedener Konfessionen zum Beginn der österlichen Bußzeit ein gemeinsames Zeichen setzen. Der Gottesdienst ist auch ein Angebot für konfessionsverbindende Familien, in denen die Partner und deren Kinder verschiedenen Konfessionen angehören.
Im Petrus-Hutner-Saal bei der Dominikanerkirche findet im Rahmen der Vortragsreihe „Kreuzgang-Betrachtungen“ um 19.30 Uhr ein Vortrag zum 350. Todestag des „spanischen Caravaggio“ Francisco de Zurbarán über „Hl. Franziskus stehend mit einem Totenkopf“ und „Hl. Louis Bertrán“ statt. Referenten sind DI Mag. Jutta Eybl und P. Mag. Thomas G. Brogl OP.
Im Geistliches Zentrum in der Operngasse, das von der Loretto-Gemeinschaft betreut wird, gibt es um 19.00 Uhr eine Heilige Messe mit Aschenkreuzauflegung.
Der KontaktPunkt Eucharistie der Caritas Socialis-Schwestern findet auch am Aschermittwoch statt. Es feiert P. Adolf Scharwitzl SDB die Hl. Messe in der Hildegard Burjan Kapelle (1090 Wien, Eingang: Ecke Pramergasse/Verena Buben Weg) Anschließend findet ein Fastensuppenessen statt.
In der polnischen Gemeinde am Rennweg (Gardekirche) etwa finden am ersten Tag der Fastenzeit um 8.00, 9.00, 17.00, 18.00, 19.00 und 20.15 Hl. Messen mit Aschenkreuzspendung statt.