Mit seinem ersten "Selfie" hat Kardinal Christoph Schönborn in der "Internetgemeinde" für positives Aufsehen gesorgt. "Mein erstes Selfie", schrieb der 69-jährige Wiener Erzbischof am Freitag in den Social-Media-Plattformen "Facebook" und "Twitter" in drei Sprachen und postete dazu ein entsprechendes, mit dem Smartphone aufgenommenes Selbstporträt.
Montag, 18. August 2014, hat das Foto auf Facebook bereits mehr als 12.200 "Gefällt mir"-Einträge erhalten, auch auf Twitter wurde das Foto vielfach (bisher 262 mal) weiterverbreitet. Die Reaktionen auf das Selfie fielen dabei fast gänzlich positiv aus. "So ein cooler Kardinal" und "Einfach genial", lauteten einige Rückmeldungen.
Fast alle österreichischen Tageszeitungen berichteten über das erfolgreiche "Selfie" des Kardinals.
Der Kardinal hält sich derzeit in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota auf, wo er am dritten Apostolischen Weltkongress der Barmherzigkeit teilnimmt. Das Selfie zeigt Schönborn lächelnd auf dem Monserrate, einem Berg und bekannten Wallfahrtsort oberhalb der Millionenmetropole, mit dem Häusermeer im Hintergrund.
Kardinal Schönborn ist mit Unterstützung des Teams der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien in mehreren sozialen Netzwerken präsent. Seine Facebook-Postings haben mehr als 35.000 User abonniert, 5.300 "Follower" verzeichnet aktuell der Account "KardinalWien" auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.
Unter dem Titel "Frag den Kardinal" beantwortet der Wiener Erzbischof zudem seit knapp zwei Jahren regelmäßig Fragen an ihn auf dem Videoportal "YouTube".